Digitale Souveränität als Standortvorteil
Wie Europa den Spagat zwischen Werten und Innovation meistert Europa steht an einem digitalen Wendepunkt. Während globale Tech-Giganten oft faktische Standards setzen, verfolgt die EU einen anderen Weg: Souveränität durch Werte. Mit dem EU AI Act und der NIS-2-Richtlinie will der Kontinent zum Vorreiter für sichere und ethische Technologie werden. Doch in den Chefetagen wächst die Skepsis: Wird der Schutz der digitalen Zukunft zum Innovationskiller? Der vermeintliche Widerspruch zwischen strenger Compliance und technologischem Fortschritt entwickelt sich zur entscheidenden Belastungsprobe für den Wirtschaftsstandort.Die Hürden: Wenn Regulierung auf operative Realität trifft Die Herausforderungen für Organisationen sind heute strategischer Natur und reichen weit über die IT-Abteilung hinaus. In der Praxis stehen Führungskräfte vor einem Paradigmenwechsel: Sie sehen sich mit massiven Haftungsrisiken konfrontiert, da sie persönlich für die rechtsverbindliche Verankerung komplexer Standards wie NIS-2 in ihren Strukturen einstehen müssen. Gleichzeitig erschwert der Fachkräftemangel die notwendige Transformation der Sicherheitskultur, da das spezifische Know-how für neue Technologien wie KI-Agenten oft fehlt. Hinzu kommt eine gefährliche Asymmetrie der Geschwindigkeit: Während regulatorische Prozesse Zeit benötigen, entwickeln sich Cyber-Bedrohungen in einem geopolitisch instabilen Umfeld rasant weiter. Dies zwingt Unternehmen dauerhaft in eine defensive Rolle, statt aktiv die digitale Ordnung mitzugestalten.Strategien für eine resiliente Zukunft Um den Anschluss nicht zu verlieren und Compliance stattdessen als echten Wettbewerbsvorteil zu nutzen, sollten Unternehmen nach Einschätzung der Experten von FTAPI folgende konkrete Maßnahmen priorisieren: Sicherheitskultur als Managementaufgabe etablieren: Cybersicherheit darf nicht länger als reiner IT-Prozess betrachtet werden. Vielmehr muss sie als integraler Bestandteil der Unternehmenskultur auf allen Ebenen – vom Auszubildenden bis zum C-Level – gelebt werden, um Organisationen zukunftsfähig aufzustellen. Automatisierung und KI-Agenten gezielt nutzen: Der Einsatz von KI-basierten Tools ist essenziell, um die wachsende Komplexität der Bedrohungen zu bewältigen und die notwendige Brücke zwischen regulatorischer Verantwortung (etwa bei der NIS-2-Umsetzung) und operativer Effizienz zu schlagen. An internationalen Standards orientieren: Die konsequente Umsetzung anerkannter Rahmenwerke, wie dem BSI-Standard C5:2025 oder EU-Regularien, schafft die notwendige Transparenz und bildet das Fundament für Vertrauen bei globalen Partnern und Kunden im digitalen Raum.Der Dialog als Schlüssel zum Erfolg „Transformation ist mehr als Technologie – sie ist ein 360°-Blick,” sagt Ari Albertini, CEO von FTAPI. “Wir müssen weg vom reinen Reagieren und hin zu einer aktiven Gestaltungskraft, die unsere europäischen Werte schützt, ohne die wirtschaftliche Dynamik auszubremsen.“ Genau dieser Austausch steht im Mittelpunkt der CPT 2026 powered by FTAPI am 4. und 5. März in der Allianz Arena München. In hochkarätig besetzten Panels zur digitalen Souveränität und praxisnahen Masterclasses zu Themen wie KI-Agenten oder NIS-2 finden Entscheider die nötigen Lösungsansätze, um aus der technologischen Transformation einen dauerhaften Standortvorteil zu machen.Über die CPT Die CPT 2026 ist eine Initiative der FTAPI Software GmbH, einem führenden Anbieter sicheren Datenaustausch und die Automatisierung sensibler Datenprozesse. Mit der CPT verfolgt FTAPI das Ziel, digitale Resilienz zu stärken und eine Brücke zwischen globalen Herausforderungen und praxisnahen Lösungen zu schlagen. Ein besonderes Merkmal der CPT ist die starke Fokussierung auf Vernetzung. Die Veranstaltung bringt führende Köpfe aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen und ermöglicht den Austausch auf höchstem Niveau. Diese Kombination aus hochkarätigem Fachwissen und interaktiven Formaten schafft eine ideale Plattform, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch nachhaltige Partnerschaften und Netzwerke fördert. Die Veranstaltung findet in ihrer zweiten Auflage in der Allianz Arena, in München statt und startet um 8:30 Uhr. Die Teilnehmen profitieren von spannenden Keynotes, Panel-Diskussionen und Masterclasses. www.cpt.eventsÜber FTAPI FTAPI ist eine Plattform für sicheren Datenaustausch und die Automatisierung sensibler Datenprozesse. Seit der Gründung 2010 unterstützt das Münchner Software-Unternehmen über 2.000 Organisationen und mehr als eine Million Nutzer dabei, Daten sicher zu übertragen, zu verarbeiten und zu speichern. Mit flexibel kombinierbaren Lösungen sorgt FTAPI für eine ganzheitliche Absicherung von Datenaustauschprozessen – von der sicheren E-Mail-Kommunikation bis hin zur Automatisierung komplexer Datenflüsse. Die Plattform erfüllt anerkannte Sicherheitsstandards wie ISO 27001 und BSI C5 Typ II und wird ausschließlich auf Servern in Deutschland betrieben. Kontakt für Presseanfragen Melanie Meiermelanie.meier@ftapi.comTel. 089-215273981