Smarte Workflow-Automatisierung für Energieversorger

Die Digitalisierung beeinflusst Unternehmen und Organisationen unterschiedlichster Branchen. Auch Stadtwerke und Energieversorger (EVU) haben in den letzten Jahren ihre digitalen Angebote stetig erweitert. Das Buzzword, das sich dabei wie ein roter Faden durch die neuen Angebote zieht, lautet dabei: smart!

Smart Meter, Smart Home, Smart Living. Um bei Endverbrauchern weiter hoch im Kurs zu stehen, müssen Energieversorger ihre digitalen Angebote auf die Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden anpassen. Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, müssen die Chancen, die sich durch die Digitalisierung ergeben, optimal genutzt werden. Gelingen kann das beispielsweise durch das smarte, aber vor allem sichere Automatisieren von Workflows

Digitale Arbeitsprozesse smarter machen

Auch bei Energieversorgern und Stadtwerken liegen wertvolle Ressourcen, die durch die Automatisierung digitaler Prozesse nutzbar gemacht werden können. Wo Prozessautomatisierung für Energieversorger besonders sinnvoll ist, haben wir für Sie zusammengefasst. 

1. Zählerstandserfassung

Wer heizt, wird mindestens einmal im Jahr dazu aufgefordert, den Zählerstand ablesen. Meist erhält der Heizende dafür auf dem Postweg ein entsprechendes Formular, auf das die abgelesenen Zahlen eingetragen werden. Danach wird es in den dafür vorgesehenen Umschlag gepackt und an den Energieversorger zurückgeschickt. Das ist allerdings weder besonders smart noch digital. Mit sicheren Online-Formularen bieten EVUs ihren Kundinnen und Kunden eine schnelle, bequeme und vor allem manipulationssichere Lösung, um den aktuellen Zählerstand ganz einfach an den Energieversorger zu übermitteln. Anschließend werden die Daten automatisch in das System des Anbieters übertragen – und zwar ohne Tippfehler und Zahlendreher. 

2. Erfassung und Pflege von Stammdaten 

Ein hoher Wechsel der Bestandskunden gehört für Energieversorger zum Tagesgeschäft. Bessere Konditionen bei der Konkurrenz, verlockende Wechselangebote – die Kundendatenbank und das CRM-System stets aktuell zu halten, hat viel Ähnlichkeit mit dem, mit dem sich Sisyphos seiner Zeit beschäftigen musste. Insbesondere, wenn Mitarbeitende die Stammdaten händisch in das eingesetzte System übertragen oder aktualisieren müssen. Das kostet viel Zeit, da bei der Übertragung der Daten besonders sorgfältig gearbeitet werden muss, um alle Angaben korrekt zu übernehmen. Die Automatisierung dieser Workflows führt dazu, dass Mitarbeitende mehr Zeit für andere Aufgaben haben.  

3. Digitaler Rechnungsverkehr

Auch die bislang häufig noch papiergebundene Rechnungsverarbeitung kann durch smarte, sichere und automatisierte Verfahren in das digitale Zeitalter übertragen werden. Oft werden die zahlreichen Rechnungen, die per Post oder E-Mail eingehen, gesichtet, gescannt und manuell in die weiterverarbeitenden Systeme übertragen. Werden eben diese Abläufe und Prozesse automatisiert, werden Informationen und Daten automatisch erfasst und auf Vollständigkeit geprüft, bevor sie in den nachgelagerten Systemen automatisch weiterverarbeitet werden.

Umgekehrt gilt natürlich das Gleiche: Zahlungsaufforderungen oder Mahnverfahren werden von den Systemen automatisch angestoßen, während gleichzeitig die entsprechenden Informationen sowohl intern an die zuständigen Sachbearbeitenden als auch extern an die Endverbraucher verschickt werden. 

Die Automatisierung dieser repetitiven Workflows beschleunigt die internen Prozesse bei Stadtwerken und Energieversorgern und setzt gleichzeitig wichtige Ressourcen bei den zuständigen Sachbearbeitenden frei. Durch Workflow Automation können Unstimmigkeiten bei der Abrechnung ebenso schnell identifiziert werden wie Fehler beim Ablesen des Zählerstandes. Und während die Systeme automatisch Rechnungen erstellen, Tarife neu berechnen und Stammdaten verwalten, haben die Mitarbeitenden Zeit, sich den individuellen Bedürfnissen der Kunden zu widmen und das Kundenerlebnis langfristig zu verbessern.

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