16. März 2020 Corona: mehr Digitalisierung könnte helfen

Flatten the Curve – um dem Gesundheitssystem mehr Vorbereitungszeit zu verschaffen, ist die Taktik eigentlich klar: Kontakt mit dem Virus vermeiden, um zu verhindern, dass sich zu viele Menschen in zu kurzer Zeit anstecken. Die Digitalisierung könnte dabei helfen – aber genau in den wichtigen Bereichen hat sie leider noch nicht ausreichend Einzug gehalten.

Oft ist sie in aller Munde, sie revolutioniert unser Leben von Grund auf, disruptiert alte verkrustete Unternehmen und führt zum Siegeszug jener, die aus den kreativen Einfällen der Tech-affinen Digital Natives, Generation Z und Millenials entstanden sind. Die Rede ist von der Digitalisierung. 

Kontakt mit dem Virus vermeiden

In der derzeitigen Situation müssen wir allerdings schmerzvoll erfahren, dass sie in wichtige Lebensbereiche wohl doch zu zögerlich Einzug hält. Gerade jetzt, wo digitale Techniken den von Corona erschwerten Alltag um einiges erleichtern könnten. Gerade und auch weil die beste Taktik gegen Corona die Verlangsamung der Ansteckung ist. Dazu ist es unabdingbar, den Kontakt mit dem Virus zu vermeiden. 

Das ist aber schwierig in der Praxis, wenn alles noch auf Papier beruht. Denn auch auf der Papieroberfläche kann sich das Virus anhaften und was noch wichtiger ist – mehr als 24 Stunden überleben. Wird ein Mitarbeiter krankgeschrieben und liefert die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) ordnungsgemäß bei seinem Arbeitgeber ab, kann er das Virus so ungewollt in die Personalabteilung des Unternehmens einschleppen. Der „gelbe Zettel“ – wie die AU auch häufig genannt wird, soll 2021 digitalisiert werden. Das hilft in der aktuellen Pandemie allerdings wenig.

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Meldung von Coronafällen nur per Fax

Auch die Patientenanmeldung im Krankenhaus erfolgt in Papierform. Und noch schlimmer: Die Anmeldung bzw. die Patientenakte, in der die Anmeldung abgelegt wird, macht – vor allem – in den nächsten 24 Stunden die Runde durch das gesamte Klinikum. Eine Gefahr die, wenn digitalisiert, vermeidbar wäre. 

Auch indirekt steigt die Infektionsgefahr durch die „Nichtdigitalisierung“, wie die Süddeutsche Zeitung am vergangenen Freitag berichtete. Denn für alle Ärzte und Labore gilt: Wollen sie dem Gesundheitsamt einen Corona-Fall melden, können sie dies nicht etwa digital tun, sondern müssen ein Fax schicken - und hierfür gibt es im Gesundheitsamt genau eine Nummer. 

Digitale Formulare können helfen

In allen beschriebenen Fällen könnten sichere digitale Formulare, wie FTAPI sie beispielsweise mit den SecuForms anbietet, helfen. Diese helfen, den Dateneingang in das eigene Unternehmen sicher, strukturiert und nachvollziehbar abzubilden. Für jeden Anwendungsfall kann innerhalb weniger Minuten ein eigenes SecuForm erstellt und selbst festlegen werden, welche Angaben der Sender hinterlassen muss, wer der entsprechende Empfänger ist, welche Daten eingereicht werden können und mit welcher Sicherheitsstufe, bis hin zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die Daten übertragen werden. 

Denn eines ist auch klar: Gibt es digitale Lösungen, sind die Daten, die sie übertragen höchst sensibel und damit höchst lukrativ für Cyberkriminelle.

Erfahren Sie mehr zum sicheren und kontaktlosen Inputkanal mithilfe der FTAPI SecuForms. 

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